"Golden Collar"

"The Artist" Terrier für Filmpreis nominiert

Teilen

Uggie, der "The Artist" Terrier hat gute Chancen auf Hunde-Filmpreis.

Die Welt hat sehr viele Kuriositäten zu bieten, wie man sieht. Derzeit werden Filmpreise am laufenden Band verliehen - allesamt an menschliche Darsteller und Kunstschaffende. Aber nachdem es auch Tiere gibt, die sich schauspielerisch betätigen, werden diese ebenfalls mit Tropähen ausgezeichnet. Ein perfektes Beispiel hierfür ist der kleine süße Terrier Uggie aus dem franzöischen Stummfilm "The Atrist".

Nominierung für Uggie
Uggie, der Terrier aus dem preisgekrönten Stummfilm "The Artist", könnte schon bald eine eigene Hunde-Auszeichnung bekommen. Die Zeitung "Dog News Daily" nominierte den Hund am Mittwoch (Ortszeit) für einen neu gestifteten Filmpreis: den "Golden Collar" ("Goldenes Halsband"). Dem Blatt zufolge soll der Preis am 13. Februar zum ersten Mal verliehen werden. Bei der Zeremonie in Los Angeles wird es einen Cocktail-Empfang geben und ein roter Teppich soll für die tierischen Darsteller ausgerollt werden.

The Artist Hund bereits alter Hase im Preisverleihungs-Business
Uggie war schon 2011 bei den Filmfestspielen in Cannes mit einem speziellen Preis für Tiere in Filmen ausgezeichnet worden. Damals erhielt der Terrier den "Palm-Dog Award" in Anlehnung an "Goldenen Palme". Der französische Streifen "The Artist" von Regisseur Michel Hazanavicius ist eine Hommage an die Stummfilme der 20er Jahre. Er erzählt die Geschichte des Stummfilmstars George Valentin, der mit der Einführung des Tonfilms in Vergessenheit gerät. "The Artist" wurde mehrfach bei den Golden Globes in diesem Jahr ausgezeichnet.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."



 
Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten