Bryan Ferry in Wien

"Commander" der Popmusik

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Beim „Jazz Fest Wien“ jazzt heute Bryan Ferry und bringt ein Best-of-Programm.

Wie Sir Paul McCartney scheint dessen Kollege Bryan Ferry – zwar kein Sir, aber immerhin Commander of the British Empire – eine Kunstfigur zu sein, welche die Gnade besitzt, nicht zu altern.

Jazzer. Zunächst als Sänger der legendären Band Roxy Music (Country Life) und später als Solist (A Hard Rain’s A-Gonna Fall) populär geworden, kehrt Ferry – bei gleichbleibend schicken Outfits – mit immer wieder neuen Sounds ins Rampenlicht zurück. Zuletzt betätigte er sich mit Alben wie The Jazz Age als Jazzer.

Best of. Im Rahmen des Jazz Fests wird Ferry heute mit seiner leicht dekadenten Dandy-Stimme die Wiener Staatsoper in Schwingung bringen, selbst Klavier spielen und das, was als striktes Jazz-Set beginnt, in eine Greatest-Hits-Show münden lassen.

Bandleader ist der famose Colin Good, der schon in den letzten Jahren Ferrys Tändeln zwischen den Stilen souverän handhabte.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

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