Theater

"Keinohrhasen" bei Nia auf der Bühne

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Top-Premieren in Michael Niavaranis Sommertheater in Berndorf.

Vergangenes Jahr startete Publikumsliebling Michael Niavarani rasend erfolgreich als Intendant des Sommertheaters in Berndorf – seine Einstands-Komödie Das (perfekte) Desaster Dinner war schon Monate vor der Premiere ausverkauft gewesen, wird heuer wieder gezeigt (ab 26. Juli) – und ist wieder restlos ausverkauft.

Keinohrhasen. Aber es gibt für heuer auch lockende Neuproduktionen, die „Nia“ nächste Woche seinen Fans detailliert präsentieren wird. So startet am 26. Juni die Bühnenfassung der Erfolgsfilmkomödie von Til Schweiger – Keinohrhasen. Martin Oberhauser spielt den schmierigen Klatschreporter und Schürzenjäger Ludo, der sich von Anna in einen brachialen Geschlechterkrieg verstricken lässt.

Ungleiches Paar
Gleichfalls neu geht heuer die Neil-Simon-Komödie Ein ungleiches Paar (ab 30. August) ins Rennen. Der Clou: Anders als in der legendären Verfilmung mit Walter Matthau und Jack Lemmon verkörpern in Berndorf zwei Komödiantinnen die Story von den ungleichen „Buddys“, die fatalerweise beschließen, zusammenzuziehen – Nina Hartmann (Nias Lebensgefährtin) und Elke Winkens spielen sie.

Beziehungsgeschichte als kabarettistisches Musical
Ein kabarettistisches Musical – Kalamitäten mit Claudia Rohnefeld und Markus Simader – komplettiert das neue Berndorf-Programm: die Beziehungsgeschichte einer Frau, aus der Sicht des Mannes, und eines Mannes, aus der Sicht der Frau, avisieren die Veranstalter.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

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