Shades of Grey

Über 1,2 Mio. deutsche Werke verkauft

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Der zweite Band der Sadomaso-Trillogie startet mit einer Million Startauflage.

Nach dem großen Erfolg in den USA und Großbritannien ist der erotische Roman "Shades of Grey. Geheimes Verlangen" auch auf Deutsch ein Verkaufshit. Die Übersetzung sei bereits mehr als 1,2 Millionen Mal verkauft worden, sagte Sprecherin Claudia Hanssen vom Goldmann Verlag in München und bestätigte damit einen Bericht der "Berliner Zeitung" vom 9. August. Zusätzlich seien von dem Buch der Schottin E. L. James schätzungsweise 120.000 Exemplare als E-Book verkauft worden.

Mit enormen Erfolg wurde nicht gerechnet
Mit einem solchen Erfolg habe man nicht unbedingt rechnen können, betonte Hanssen. "Nicht alle Bücher, die in den USA erfolgreich sind, werden auch hierzulande ein Erfolg." Gerade im Taschenbuchbereich seien Verkaufszahlen von mehr als einer Million aber gar nicht so selten, auch wenn das in der Öffentlichkeit meist nicht wahrgenommen werde. "Um die Trilogie von E. L. James ist aber ein gewisser Hype entstanden." Die hohen Verkaufszahlen in so kurzer Zeit, aber auch die hohe öffentliche Aufmerksamkeit gäben dem Buch schon eine "gewisse Alleinstellung". Die deutsche Übersetzung war Anfang Juli auf den Markt gekommen. Die Druckauflage liegt aktuell bei 1,5 Millionen Exemplaren.

Ende des Monate kommt Band zwei
  Ende August/Anfang September soll der zweite Band der Trilogie mit dem Titel "Shades of Grey. Gefährliche Liebe" erscheinen. "Die Vorbestellungen aus dem Handel bestätigen, dass wir mit einer Million Startauflage gut aufgestellt sind", sagte Hanssen.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."


 
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