Nach Scheitern von Fusion mit Honda steht Nissan geschwächt da. Jetzt könnte Tesla einsteigen, Japans Ex-Premier Suga soll in den Deal involviert sein.
Nach der gescheiterten Fusion der beiden japanischen Autobauer Nissan und Honda ist in Japan einem Zeitungsbericht zufolge ein Plan ausgearbeitet worden, Tesla bei Nissan an Bord zu holen.
Ex-Tesla-Manager Mizuno
Der Vorschlag komme von einer Gruppe unter der Leitung des früheren hochrangigen Tesla-Managers Hiro Mizuno, berichtete die "Financial Times" am Freitag unter Berufung auf Insider. Unterstützt werde er von Japans früherem Premier Yoshihide Suga und dessen früherem Berater Hiroto Izumi.
Tesla als Investor
Die Gruppe hoffe, dass Tesla ein strategischer Investor bei dem japanischen Autobauer werde, da sie davon ausgehen, dass der E-Autokonzern an den Nissan-Werken in den USA interessiert sei. In der vergangenen Woche hatten Honda und Nissan ihre Fusionspläne begraben. Weder von Tesla noch von Nissan noch von Sugas Büro waren Stellungnahmen erhältlich.