Remus-Boss

Stephan Zöchling könnte bei KTM Investor werden

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Remus-Boss will bei KTM mitmischen 

Unternehmer Stephan Zöchling, neuer Aufsichtsratschef der KTM-Mutter Pierer Mobility, hat ein Angebot als Investor für den insolventen Motorradhersteller KTM abgegeben.

Er habe sich „dem normalen Verkaufsprozess der Citibank“, die diesen durchführt, unterworfen, bestätigte er dem Magazin „Trend“. Details dazu nannte er unter Verweis auf börserechtliche Gründe nicht.

"Geld stammt von mir"

„Das Geld stammt von mir und von niemand anderem“, betonte Zöchling, der auch Miteigentümer des steirischen Auspuffherstellers Remus ist. „Ich habe mit der Sberbank ein bisschen Geld verdient, das ich reinvestieren möchte.“

Rund 20 Investoren mit Angeboten

Insgesamt dürfte es rund 20 Angebote geben. Neben Zöchling etwa auch der indische KTM-Partner Bajaj, auch CF Moto aus China und FountainVest aus Hongkong.

Mitbieten könnte auch der US-Hedgefonds Whitebox, der sich seit Insolvenzeröffnung darum bemühen soll, Banken ihre Schuldscheinforderungen abzukaufen und Widerstand gegen den Sanierungsplan angekündigt hat.

Allein um die angestrebte Quote von 30 Prozent oder mehr bedienen zu können, sind mindestens 600 Mio. Euro nötig. Das werde man nur mithilfe von Investoren bedienen können, erwartet KTM-AG-Sanierungsverwalter Peter Vogl. Näheres wird man aber erst am 25. Februar wissen, wenn die Gläubiger über den Sanierungsplan abstimmen.

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