Revolutionäres bildgebendes Verfahren zeigt Nervenfasern in 3D.
Bei Gehirn-Operationen ist es für Ärzte schwer Nervenfasern, die verschiedene Gebiete im Gehirn verbinden nachzuverfolgen. Die moderne Bildgebung – MRT oder CT – kann bei solchen Feinheiten nicht weiterhelfen, berichtet das Portal wissenschaft.de.
"Normale Magnetresonanztomografie- (MRT-) oder CT- (Computertomografie-)Scans zeigen uns, wo eine Masse im Gehirn liegt, aber nicht, ob eine Verletzung die Gehirnfasern zusammen oder zur Seite drückt, oder sie sogar schon zerstört hat“, sagt Juan Fernandez-Miranda von der Pitt School of Medicine.
Das High Definition Fiber Tracking (HDFT) soll weiterhelfen. Die innovative Entwicklung verbindet MRT-Scan mit 3D-Fasern. So soll sich auch vorhersagen lassen, welche Spätfolgen nach Gehirnverletzungen auftreten können.
Statt mit Vermutungen können sich Ärzte an den HDFT-Bildern orientieren, so Robert Friedlander, Professor für Neurochirurgie und Co-Autor der Studie.
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