ÖSTERREICH-Interview
Bambis Abrechnung mit Lugner
26.09.2009
Nina „Bambi“ Bruckner packt nach der Trennung von Baumeister Richard Lugner aus.
Vier Tage nach der Trennung von Richard Lugner (76) zeigte sich Nina Bruckner beim ÖSTERREICH-Shooting von einer neuen Seite. Als Powerfrau will sie jetzt neu durchstarten, verhandelt mit dem Privat-Sender Puls4 über eine neue TV-Sendung und wird in St. Pölten ein Schmuckgeschäft eröffnen. „Das ist meine nächste Herausforderung“, verrät Bambi über ihre Zukunft ohne Lugner.
Sexy posiert Nina vor der Kamera im ÖSTERREICH-Fotostudio – das Handy steht aber nicht still. „Das ist wahrscheinlich der Richard“, sagt sie entschuldigend. „Er hat die Trennung noch nicht ganz verkraftet! Ich will den eingeschlagenen Weg aber durchziehen“, gibt sie sich selbstbewusst. Warum sie nicht mehr springt, wenn Mörtel ruft, und wie ihr Leben an der Seite des Baumeisters lief, erzählt sie im ÖSTERREICH-Interview.
ÖSTERREICH: Nina, wie geht es Ihnen wenige Tage nach der
Trennung von Richard Lugner?
Nina Bruckner: Ich fühle mich
befreit. Jetzt habe ich endlich wieder Zeit für meine Tochter Larissa. Der
Richard hat es aber noch gar nicht so realisiert. Und er macht es auch nicht
einfacher, wenn er jede Minute anruft ...
ÖSTERREICH: Will er Sie wieder zurück?
Bruckner:
Ich denke, er erhofft sich ein Liebes-Comeback. Er sagt auch, dass er
die Trennung bereut und alles viel zu schnell gegangen ist. Ich will den
eingeschlagenen Weg aber durchziehen. Er bittet mich auch, mit ihm
Abendessen zu gehen. Ich habe kein Problem, mich mit ihm zu treffen. Aber
wir brauchen jetzt mal Distanz zueinander. Sonst nimmt das ja keiner ernst.
ÖSTERREICH: Wieso kam es überhaupt zur Trennung?
Bruckner:
Er hat einen Termin mit ATV ausgemacht. Das war letzten Sonntag. Und bis
dahin wollte er eine Entscheidung, ob ich ihn heiraten will. Er sagte:
„Trennung oder Hochzeit, wir müssen für die Sendung etwas bekannt geben!“
Ich glaube, er hat gar nicht realisiert, was er da von mir verlangt hat. Ihm
ging es nur um die Show. Ich habe ihn gebeten, diesmal nicht an die Quoten
zu denken und mir noch ein bisserl Zeit zu lassen. Davon wollte er aber
nichts wissen und hat sich dann einfach für die Trennung entschieden. Es hat
mich gekränkt, dass ihm das so leicht gefallen ist.
ÖSTERREICH: Die Quoten scheinen wohl ein wichtiges Thema
gewesen zu sein ...
Bruckner: (seufzt) Es war das einzige
Thema. Schon in der Früh nach dem Aufstehen hat er so ein Funkeln in den
Augen, wenn er mir sagt, welche Zeitung ich lesen und welchen TV-Sender ich
einschalten soll. Nur weil irgendwelche Geschichten von ihm drinnen sind.
Egal ob gut oder schlecht, peinlich oder nicht, Hauptsache es wird über ihn
berichtet.
ÖSTERREICH: Ist er süchtig nach Aufmerksamkeit?
Bruckner:
Ja. Ich denke auch, dass der Richard Angst vor dem Alleinsein hat. Wenn
ich am Sonntag nicht bei ihm war, sondern bei meiner Tochter, hat er oft
angerufen, dass das Haus so leer ist. Er will, dass die Leute wissen, dass
es ihn noch gibt, ihn nicht vergessen. Und er hat oft nicht daran gedacht,
dass ich alleinerziehende Mutter bin und dass mich meine Tochter braucht.
Weil er keinen echten Vertrauten oder Freund in seinem Leben hat, mit dem er
über alles sprechen kann, war er ganz auf mich fixiert. Das hat mich
eingeengt.
ÖSTERREICH: Haben Sie ihm vertraut?
Bruckner:
Hmm, ja schon. Leider hat er aber auch private Sachen an die Medien
weitergegeben. Zum Beispiel das mit der Drogen-Anzeige. Da habe ich
angefangen, ihm nicht mehr alles zu erzählen, weil ich Angst hatte, dass es
am nächsten Tag in der Zeitung steht. Er hat mir dann vorgeworfen, dass ich
Geheimnisse vor ihm habe. Der Richard wollte sogar, dass ich bei der
Anwältin, die mich wegen der Anzeige beraten hat, eine Bestätigung
unterschreibe, dass sie ihm alles von unseren Besprechungen erzählt. Dass
sie sozusagen die Schweigepflicht bei ihm nicht einhalten muss. Das ging mir
zu weit.
ÖSTERREICH: Stichwort Geheimnisse: Es wird gemunkelt, Sie
sollen bereits mit dem Schönheitschirurgen Arthur Worseg liiert sein.
Bruckner:
(lacht). Es ist kein Geheimnis, dass der Dr. Worseg meine Brüste gemacht
hat. Aber sonst läuft nichts. Meine Tante arbeitet bei ihm in der Praxis und
ich weiß, dass er sich immer über mich erkundigt. Er ist sehr nett, aber ich
muss jetzt einmal alleine sein ...
ÖSTERREICH: ... im Gegensatz zu Richard Lugner. Wie
müsste denn seine neue Freundin sein, wenn er eine findet?
Bruckner:
Sie darf ihm auf keinen Fall die Show stehlen.
ÖSTERREICH: Wird man Sie weiterhin am Society-Parkett sehen?
Bruckner:
Ich werde keine Society-Königin. Meine nächste Herausforderung ist mein
drittes Geschäft in St. Pölten.