Pia Hierzegger liefert mit „Altweibersommer“ ein beeindruckendes Regie-Debüt und holt dabei neben Ursula Strauss und Diana Amft auch ihren Lebensgefährten Josef Hader vor die Kamera.
Bei den Filmhits „Der Knochenmann“, „Aufschneider“ oder „Wilde Maus“ stand Pia Hierzegger an der Seite ihres Lebensgefährten Josef Hader vor der Kamera. Kein Wunder also, dass sie ihn nun für ihr Regie-Debüt „Altweibersommer“, das Morgen, Mittwoch seine Wien-Premiere im Gartenbaukino feiert und ab Freitag landesweit läuft, mit einer Nebenrolle besetzt. Als Althippie Gernot, der in der Steiermark einen trostlosen Campingplatz betreibt. Dort feiern Astrid (Ursula Strauss), Elli (Pia Hierzegger) und Isabella (Diana Amft), drei ehemalige WG-Freundinnen Ende 40, jedes Jahr ihre Freundschaft.

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Doch heuer ist alles anders: Elli muss sich nach einer Chemotherapie wieder neu finden, die vernünftige Astrid flüchtet sich in einen zwanghaften Kontrollwahn, und Isabella steckt in einer aussichtslosen Affäre mit einem verheirateten Mann. Ein Unwetter, bei dem Dauergast Chris (Thomas Loibl) durch einen herabbrechenden Ast erschlagen wird, öffnet neue Perspektiven. Die drei Damen finden in seinem Wohnmobil eine ominöse Schatulle mit Goldmünzen und reichlich Bargeld. Mit diesem Schatz wagen sie einen Abstecher nach Venedig.


Am Lido angekommen prallen die festgefahrenen Rollen der Freundinnen aufeinander: Sie haben auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, aber auch nervenden Polizisten und dauerkläffenden Hunden zu kämpfen.

Dabei liegt es allen voran am klugen Drehbuch von Hierzegger sowie dem blinden Verständnis zwischen den drei Schauspielerinnen, dass sich Melancholie und Leichtigkeit die Waage halten. "Ich wollte, dass die Frauen eine eigene Geschichte haben - und es gibt genügend Geschichten für Frauen über 50," erklärt Hierzegger ihr gelungenes Regiedebüt.