Presse-Reaktionen

Kritiker verpassen "Twilight"-Ende Dämpfer

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Nach Weltpremiere des letzten Teils der Vampirsaga reagiert die Presse verhalten.

Gerade erst am 12. November feierte der letzte Teil des Vampir-Epos "Twilight - Breaking Dawn 2" Weltpremiere in Los Angeles. Robert Pattinson (Edward Cullen) und Kristen Stewart alias Bella sorgten am Red Carpet vor dem Nokia-Theatre für ein ausgelassenes Kreisch-Konzert unzähliger Fans. Nachdem das Geheimnis um das Ende des letzten Teils der Twilight-Reihe nun gelüftet ist, reagierte die internationale Presse durchaus positiv, wenn auch ein bisschen Verhalten auf den Ausgang der Blockbuster-Reihe.

Hier der Trailer zum Film

"Film gibt Publikum was es will"
So schreibt etwa Todd McCarthy vom US-amerikanischen Branchenblatt "The Hollywood Reporter" folgendes über das Twilight-Ende: "Obwohl der Film auf einer massiven Konfrontation auf einem winterlichen Feld zwischen mehr als zwei Duzend Vampiren, zahlreichen behaarten Werwölfen als Verbündeten  und der noch größeren Anzahl an begnadeter Volturi aufbaut, erinnert der Film an eine Serie ohne große Bühnenbilder oder sogar großer denkwürdiger Szenen; von Anfang an tuckert das Ganze in einer sprachlich nüchternen Art, die nicht selten in Langweile abrutscht."Aber das schlussendliche Einbauen der unsterblichen Romanze zwischen Bella und Edward, gibt dem langwartenden internationalen Publikum, das was es will", fügt McCarthy zum Schluss noch an.

Finale handelt von Liebe, Freundschaft und Loyalität
Auch Baz Bamigboye von der Zeitung "Daily Mail" reagierte eher verhalten auf den Aufklang der Vampir-Love-Story. "Ich kann nicht verleugnen, dass ich mich viel um die vier anderen Filme gekümmert hätte. Zum Großteil waren sie billig gemacht und schlecht gespielt. Und auch der Sachverhalt, dass ein Mädchen sich in einen sentimentalen Vampir verliebt und ein Widersacher in Form eines Werwolfes auftaucht, ging mir auf die Nerven.  Aber irgendwie hat das Ende etwas, was von Liebe, Freundschaft und Loyalität erzählt, das funktioniert",  schreibt sie über den letzten Teil der Twilight-Reihe.

"Twilight"-Weltpremiere in Hollywood mit vielen Stars

Privates Liebesleben auch Thema
Aber nicht nur über den Film selbst wurde in der internationalen Presse diskutiert, so behandelt etwa das US-amerikanische Magazin "Variety" auch die private Romanze der beiden Hauptakteure. "Mit Bella als wiedergeborene blutdurstige, um sich tretende Vampir-Mutter, bekommt der zweite von Bill Condon gemachte Streifen eine niedrige Latte um leicht als der ereignisreichste und spannendste Teil zu gelten. Zugegeben, sollte viel Geltung dem atemberaubenden Höhepunkt zukommen, der den Fans etwas zum Verdauen gibt, abseits der privaten Liebesbeziehung  zwischen Robert Pattinson und Kristen Stewart -  nicht das ein Film mit dieser Handlung zu viel Gesprächsstoff verlangen würde", schreibt der "Variety"-Reporter Justin Chang über den neuen Film. Vorläufig müssen sich österreichische Twilight-Fans noch mit internationalen Kritiken begnügen. Aber ab 22. November ist es dann soweit, und die Twilight-Anhängerschaft kann sich selbst ein Bild vom Ende der Lovestory machen. Da läuft der Streifen nämlich in den heimischen Kinos an.

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 Elijah Wood ist ein Schauspieler, den man leicht unterschätzt. Millionen Zuschauer kennen ihn als tapferen, tugendhaften Hobbit Frodo Beutlin aus der "Herr der Ringe"-Trilogie, eine Lichtgestalt umgeben von finsteren Mächten. Dabei kann der 1981 geborene, viel beschäftige Mime viel mehr als nur Fantasy. In Ang Lees Ensemblefilm "Eissturm" war er ebenso dabei wie in der Literaturverfilmung "Alles ist erleuchtet". Mit dem äußert expliziten, blutrünstigen Horrorfilm "Maniac" erobert Wood nun ein ganz neues Terrain. Ab 27. Dezember im Kino.

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