Premiere: "A Hetz oder Die letzten Tage der Menschlichkeit".
Stationen-Drama. Ein hartes Thema, eine ungewöhnliche Produktion. Wenn das Theater Hausruck heute Franzobels Arigona-Stück A Hetz oder Die letzten Tage der Menschlichkeit zur Uraufführung bringt, werden die Zuschauer nicht in einen Bühnenraum gebeten, sondern in Autobusse.
Rundfahrt
Vom Parkplatz der Firma TorTec in Wolfsegg/OÖ geht’s zu
einer Rundfahrt durch den Hausruck, wo an verschiedenen Stationen das Spiel
abläuft. Zusätzlich zu den Szenen Franzobels gibt es Tanz, Performance und
Video (Regie: Georg Schmiedleitner).
"Märchenfigur"
Franzobel im ÖSTERREICH-Interview:
„Der Intendant des Hausruck-Theaters ersuchte mich, an einer Kundgebung für
Arigona teilzunehmen. Von da an begann ich, in Frankenburg zu recherchieren.
Arigona ist eine mit beiden Beinen auf dem Boden stehende, werdende junge
Frau, die den Medienwirbel ganz gut wegsteckt. Sie spricht breiten
oberösterreichischen Dialekt. Für mich ist sie mit allen Details ihres
Schicksals eine Märchenfigur – die Jungfrau von Frankenburg.“
A Hetz. Wolfsegg, Parkplatz TorTec, 20 Uhr. Bis 16. 8. Tel. 0664/4341949.