Opernkritik

"La Boheme": Puccini ist Chefsache

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„La Bohème“ wird unter Franz Welser-Möst an der Staatsoper gespielt.

Puccinis La Bohème wird wieder an der Staatsoper gespielt. GMD Franz Welser-Möst gibt der herzzerreißenden, süßen, ein wenig kitschigen Musik alle Zartheit und Leidenschaft, allen Schmelz und alle Härte, die ihr eingeschrieben sind. In der 49 Jahre alten, vom Publikum noch immer mit „Ah“-Rufen begrüßten Zeffirelli-Inszenierung wartet das Haus am Ring mit einer tadellosen Besetzung auf: Anita Hartig ist eine berührende Mimì, den Rodolfo singt Piotr Beczala schönstimmig und hochmusikalisch, aber mit einigen forcierten Spitzentönen.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

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