Festival

Rasender Erfolg für das Jazz Fest

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Neo-Jazzer Bryan Ferry stand gestern auf dem Programm der Wiener Staatsoper.

Das Jazz Fest Wien läuft auf Hochtouren – und überaus erfolgreich. Den Beginn machten der italienische „Cantautore“ Paolo Conte (Via con me) und der clowneske Entertainment-Grenzgänger Helge Schneider (Es gibt Reis, Baby) in der Wiener Stadthalle. Diese hat sich als neue Unterkunft für jene Jazzer, die über ein großdimensioniertes Auditorium verfügen, bestens bewährt.

Gestern stand Bryan Ferry auf dem Jazz-Fest-Programm der Staatsoper. Der „Commander of the British Empire“ und ewig fesche Pop-Dandy mit der dekadenten Stimme verjazzt seit einigen Jahren (jüngstes Album: The Jazz Age) sowohl fremde als auch eigene Hits, wie jene seiner legendären Ex-Band Roxy Music, die mit Alben wie Country Life Popgeschichte geschrieben haben.

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Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

Rasender Erfolg für das Jazz Fest
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