Der Tatort "Satisfaktion" am 12. 7. spielt im Burschenschaftsmilieu
Ein Bursche hat's nicht geschafft - aber wer hat ihn getötet? Auf eine Mauer der Verschweigenheit stoßen die "Tatort"-Kommissare Jan Josef Liefers und Axel Prahl am Sonntag, dem 12. Juli 2009, um 20.15 Uhr in ORF 2 - keine leichte Ausgangslage, um einen Mord zu klären, der mehr als zehn Jahre zurückliegt. In dem Fall "Satisfaktion" wird Professor Boerne (Liefers) zudem von seiner Vergangenheit eingeholt, als er auf die Leiche eines ehemaligen Kommilitonen aus seiner schlagenden Burschenschaft stößt - eine Welt, mit der besonders Kommissar Frank Thiel (Prahl) rein gar nichts anfangen kann.
Mit Studentenzeit konfrontiert
Professor Boerne, einst Mitglied
ein einem Münsteraner Corps und "alter Herr", wird unsanft mit seiner
Studentenzeit konfrontiert. Bei dem in einem Waldstück bei Münster
gefundenen Skelett handelt es sich eindeutig um die sterblichen Überreste
von Raimund Stielicke, den er noch aus seiner aktiven Zeit bei Münsters
ältester Studentenverbindung kennt. Mehr als zehn Jahre galt der junge
Corps-Student als vermisst. Diese Welt von Seilschaften und Säbelrasseln ist
Kommissar Thiel äußerst suspekt. Und prompt scheinen sich seine Vorurteile
gegenüber den Studentenverbindungen zu bestätigen: Alle Spuren deuten darauf
hin, dass der Täter aus der schlagenden Verbindung stammt. Und in die
Familie des Toten, die aus einem Ordinarius sowie einem "Bruder" Carsten,
inzwischen Staatsanwalt, und dessen Gattin besteht, die erstaunlich
emotionslos angesichts des gewaltsamen Todes von Raimond reagieren. Halb
Münster scheint "korporiert" zu sein, und alle "diese Brüder" scheinen sich
gegenseitig zu decken und immer schon zu wissen, was er als nächstes fragen
wird.
Mit Axel Prahl (Kommissar Frank Thiel), Jan Josef Liefers (Prof. Karl-Friedrich Boerne), Friederike Kempter (Nadeshda Krusenstern), Christine Urspruch (Wilhelmine Klemm), Mechthild Großmann (Silke Haller), Claus D. Clausnitzer (Herbert Thiel), Michael Degen (Prof. Walter), Godehard Giese (Karsten Stielicke) u. a. Buch: Johannes W. Betz, Regie: Manuel Flurin Hendry.