Star-Besuch

Yoko Ono in Wien

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Die Künstlerin, Filmemacherin und Komponistin Yoko Ono erhält kommende Woche im Wiener Gartenbaukino den Oskar- Kokoschka-Preis.

 Am 31. März 1969 war Yoko Ono zum ersten Mal in Wien. Damals stieg sie gemeinsam mit John Lennon im Hotel Sacher ab, aß im Bett „Chocolate Cake“ (wie wir aus dem Song The Ballad of John and Yoko wissen) und plädierte für „Peace“.

Jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte nach Lennons Tod, kehrt die international angesehene Künstlerin, Filmemacherin, Friedensaktivistin und Komponistin zurück. Am Donnerstag (19 Uhr) wird ihr im Wiener Gartenbaukino der begehrte Oskar-Kokoschka-Preis verliehen.

Die Laudatio
Laudatorin ist Österreichs Kunst-Primadonna VALIE EXPORT, von der jüngst das New Yorker Museum of Modern Art Werke angekauft hat. Mit der Verleihung des Kokoschka-Preises würdigt die Jury „das künstlerische Gesamtwerk und die dezidierte gesellschaftspolitische Positionierung Yoko Onos“, begründet der Juryvorsitzende Gerald Bast die Wahl. 2009 war die gebürtige Japanerin mit dem Goldenen Löwen der Biennale Venedig für ihr Oeuvre ausgezeichnet worden.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

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