Pop-Ikone

2012 wird Jahr von Madonna

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Superbowl-Auftritt, neues Album & mögliche Wien-Konzert-Sensation. 

Es wird behauptet, das wahre Alter einer Frau lässt sich stets an ihren Händen erkennen. Wenn dem so ist, hat Pop-Diva Madonna gut daran getan, ihre zu verstecken: Zur London-Premiere ihres Movies W. E. zog die 54-Jährige nämlich rote, fingerlose Lederhandschuhe über, die in Kombi mit dem schwarzen Jean-Paul Gaultier-Kleid und einem Spitzen-Cape von Dolce & Gabbana dann aber doch eher erstaunten.

Nichtsdestotrotz hatte Madonna ihren ersten großen Auftritt in einem Jahr, in dem sie sich mit aller Macht zurückreklamiert.

Das Jahr der Pop-Ikone beginnt schon im Februar mit einem Paukenschlag, wenn Madonna beim American Football Superbowl-Turnier die Halbzeit-Showeinlage bestreitet. Das größte Event der US National Football Liga steigt am 5. Februar in Indianapolis, zuletzt hatten die Black Eyed Peas vor stolzen 163 Millionen Zuschauern ihren großen Auftritt.

Album & Konzert
Und im selben Tempo geht es weiter: Schon am 2. März erscheint Madonnas zwölftes Studio-Album MDNA, anschließend geht die Pop-Queen auf Welttournee und macht möglicherweise sogar in Wien Station: Immerhin wurde das Wiener Ernst-Happel-Stadion von 24. bis 31. Juli für die Pop-Diva reserviert. Deren fixer Tourplan steht aber noch immer nicht fest, wird höchstwahrscheinlich rund um den Superbowl-Auftritt bekannt gegeben.

Das Wienkonzert wäre die Sensation des Jahres: Immerhin performte die Pop-Queen hierzulande erst einmal: 57.000 Fans bejubelten am 23. September 2008 die provokante Sticky & Sweet-Show!

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

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