"Sie hatte Angst"

Regierungs-Insider enthüllt: Swift selbst sagte Wien-Konzerte ab

Teilen

Beran A., der mutmaßliche Terrorist, wollte laut Sicherheitsbehörden ein Blutbad beim Taylor Swift-Konzert anrichten.

65.000 Fans wollten Anfang August vergangenen Jahres bei den Shows von Taylor Swift friedlich abfeiern. In und auch vor dem Ernst-Happel-Stadion. Doch aus der friedlichen Party wurde nichts. Nach Auffliegen der Terror-Pläne wurde die Reißleine gezogen – alle drei Auftritte in Wien wurden abgesagt. Hauptverdächtig: Der 19-jährige Beran A. mit nordmazedonischen Wurzeln, für den die Unschuldsvermutung gilt, soll sich im Internet radikalisiert haben soll.

Regierungs-Insider verrät, wer die Konzerte wirklich absagte

Wie das Online-Magazin "campus a" berichtet, habe Taylor Swift selbst ihre drei in Wien geplanten Konzerte abgesagt und nicht wie bisher angenommen der Veranstalter "Barracuda Music". Das Onlineportal bezieht sich dabei auf ein neues Buch mit dem Titel "Die Codes der Extremisten" des österreichischen Kanzlerberaters und Regierungsinsiders Gerald Fleischmann.

Offiziell hieß es, die Absage sei nicht einmal 24 Stunde vor dem ersten Konzert durch den Veranstalter "Barracuda Music" erfolgt. Österreichische Behörden kritisierten die Entscheidung, da der Haupttäter inhaftiert und mutmaßliche Komplizen unter Kontrolle waren. Der Veranstalter und Taylor Swift hielten sich bedeckt. Nun zeigen sich die Vorgänge in einem ganz neuen Licht. Denn in Wahrheit hat Taylor Swift selbst, beziehungsweise ihr Management, die Entscheidung für die Absage der Konzerte getroffen.

Auslöser für die vielfach als überschießend bewertete Absage waren demnach Swifts Ängste nach einem Attentat auf ein Ariana Grande-Konzert in Manchester 2017. Swift hatte schon 2019 später in einem Gastbeitrag für das Magazin Elle erklärt, seither Angst vor Terroranschlägen zu haben. "Nach dem Bombenanschlag in der Manchester Arena und der Schießerei beim Konzert in Las Vegas hatte ich große Angst davor, dieses Mal auf Tournee zu gehen, weil ich nicht wusste, wie wir drei Millionen Fans sieben Monate lang schützen sollten".

Swift meldete sich via Instagram

Nach der Absage ließ Swift ihre heimischen Fans lange mit ihrem Schmerz alleine. Erst 14 Tage nach dem von ihr initiierten Konzert-Stopp meldete sich Taylor Swift auf Instagram endlich zu ihrer Konzert-Absage in Wien. Aber das mit wenig Empathie, Oberlehrerhaft und erhoben Zeigfinger. "Lasst mich das ganz klar sagen: Ich werde nicht öffentlich über etwas sprechen, wenn ich glaube, dass ich damit diejenigen provozieren könnte, die den Fans, die zu meinen Shows kommen, Schaden zufügen wollen."

Zwar zeigt sich Swift auf Instagram von dem Zusammenhalt der Swifties, die ja den Terror-Ängsten mit fröhlichen Partys am Stephansplatz und in der Corneliusgasse einen weltweit gefeierten Konter gaben, beeindruckt ("Ich war ermutigt von der Liebe und Einigkeit, die ich bei den Fans sah.") stellt aber gleich im nächsten Satz die Konzerte in London vor die Emotionen der Wiener Fans. "Ich beschloss, dass ich meine ganze Energie darauf verwenden musste, die fast eine halbe Million Menschen zu schützen, die zu meinen Shows nach London kamen."

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten