Steingruppen können nun erwärmt werden und locken die Tiere an gut einsichtige Beobachtungspunkte.
Salzburg. 1982 wurde der Reptilienzoo im Haus der Natur eröffnet und gehörte damals zu den modernsten und fortschrittlichsten Lebendtierabteilungen Europas. 40 Jahre später bedurfte es einer dringenden und umfassenden Modernisierung
In dem neuen, vergrößerten Bereich des Reptilien- und Amphibienzoos wurden Lebensraum-Terrarien eingerichtet. Die großflächigen Terrarien bilden die Tropen Afrikas und Asiens, Savannen, die Wüsten Afrikas und Amerikas und heimische Lebensräume nach. Es bilden jeweils unterschiedliche Arten, welche auch in freier Natur zusammenleben, in den Terrarien eine Gemeinschaft. Ein Raum ist der heimischen Herpetofauna also den bei uns vorkommenden Amphibien und Reptilien gewidmet.
In den neuen Terrarien wurden auch die Haltungsbedingungen optimiert. Jedes Terrarium verfügt über eine individuelle Belüftungs-, Heizungs-, Beleuchtungs- und Befeuchtungsanlage, somit können Tierpflegern auf die unterschiedlichen Vorlieben der Tiere eingehen. Die Sicherheit der Mitarbeiter wird durch modernste Technik und eine übersichtliche Bauweise gewährleistet. Die Gestaltung der Terrarien nimmt auch auf die Bedürfnisse der Besucher Rücksicht. So werden die Tiere z. B. durch gezielt temperierbare Bereiche in den Terrarien (u.a. bestimmte zu wärmende Steingruppen) zu gut einsichtigen Beobachtungspunkten gelockt, um die Tierbeobachtung in den großräumigen Terrarien zu erleichtern.