Viel Kritik:

Aus für „Lufthunderter“: Experten schlagen Alarm

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Die Abschaffung des „Lufthunderters“ sorgt für Diskussionen. Während Autofahrer aufatmen, warnen Mediziner vor den gesundheitlichen Folgen. Experten kritisieren, dass die Maßnahme gerade wegen ihres Erfolgs nun fallen soll.

Das Aus für den „Lufthunderter“ sorgt für heftige Kritik. Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien sagt, dass niedrigere Geschwindigkeiten nachweislich Schadstoffe und Lärm reduzieren. Besonders Kinder sind durch Stickstoffoxide und Feinstaub gefährdet. Die Abschaffung sieht der Mediziner aus gesundheitlicher Sicht problematisch.

Die IG-L-Verordnung brachte jährlich über 20.000 Strafen auf steirischen Autobahnen, mit bis zu 500 Stunden aktivem Tempolimit pro Monat. Experten sehen die Entscheidung kritisch: Die Schadstoffbelastung wurde gesenkt – nun fällt die Maßnahme, die dafür verantwortlich war.

In Tirol und Salzburg wurde der „Lufthunderter“ bereits 2023 abgeschafft. In Oberösterreich bleibt er vorerst bestehen, doch die steirische Entscheidung heizt die Debatte an. Verkehrsplaner Ulrich Leth warnt vor widersprüchlichen Argumenten und langfristigen Folgen für Umwelt und Gesundheit.

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