Bei der geplanten Übergabe klickten die Handschellen: Ein gestohlenes Auto sollte an den Eigentümer verkauft werden. Die Polizei nahm die Täter fest.
Zwei besonders dreiste Kriminelle sind von der Polizei in Tirol überführt worden. Ein 39-jähriger Deutscher hatte versucht, der Besitzerin ihr eigenes gestohlenes Auto zu "verkaufen", gab die Polizei am Sonntag bekannt. Wenn sie ihm 2.500 Euro zahle, bekomme sie ihren BMW wieder zurück, hatte er dem Opfer via Telefon angeboten. Zuvor hatte der mehrfach vorbestrafte Täter erfolglos versucht, den gestohlenen Wagen anderwärtig an den Mann zu bringen.
Auto in Kufstein gestohlen
Verübt wurde der Diebstahl bereits
Ende Mai in Kufstein. Der 39-jährige Deutsche hatte einem jüngeren Landsmann
im Vorfeld erklärt, er sei Autohändler und könne jederzeit - auch gestohlene
Fahrzeuge - für ihn verkaufen. Daraufhin brach der 23-Jährige in der Nacht
auf den 30. Mai in den Pkw eines Bekannten in Kufstein ein. Neben Gold- und
Silberschmuck erbeutete der junge Mann zwei Autoschlüssel. Einer davon
gehörte zum BMW der Ehefrau des Opfers.
Handschellen klickten bei Übergabe
Der jüngere Deutsche
fuhr nach Kirchbichl und stahl den BMW. Da der 39-Jährige entgegen seiner
Versprechungen den Wagen nicht verkaufen konnte, wandte er sich schließlich
an die bestohlene Frau. Bei der geplanten Übergabe des BMW am Freitag
klickten für den mutmaßlichen Hehler die Handschellen. Der 23-Jährige wurde
wenig später in Wörgl festgenommen.