Erneute Befragungen bereits in China.
Aus sportlicher Sicht läuft es für Red Bull in der Formel 1 hervorragend – intern brodelt es rund um den Skandal von Teamchef Christian Horner allerdings weiter. Zu Beginn der Saison kamen Vorwürfe seiner Mitarbeiterin auf, die dem Briten unangemessenes Verhalten ihr gegenüber unterstellt. Nach interner Untersuchung bei Red Bull wurden die Anschuldigungen dann aber fallen gelassen – bis jetzt. Der Fall soll nämlich noch einmal neu aufgerollt werden, nachdem die Betroffene, die bereits suspendiert wurde, Einspruch gegen das Urteil erhoben hat.
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Laut britischer „Sun“ sollen die erneuten Befragungen sogar noch vor dem Shanghai-Rennen am Sonntag (ab 9 Uhr im Sport24-LIVETICKER) stattfinden. Nicht nur die Mitarbeiterin soll aussagen, sondern Horner ebenso.
Neuer Anwalt
Dieses Mal werden die Untersuchungen allerdings von einem neuen Anwalt geleitet. Denn sein Vorgänger soll nämlich zu stark mit dem thailändischen Lager rund um Mehrheitseigner Chalerm Yoovidhya verbandelt gewesen sein. Der thailändische Clan steht im Red-Bull-Machtkampf zwischen Horner und RB-Mastermind Helmut Marko bekanntlich auf der Seite des Briten, der die Vorwürfe stets bestritten hatte.
Während Max Verstappen am Sonntag um den vierten Saisonsieg kämpft, nimmt die pikante Angelegenheit wieder Fahrt auf.