Die Reise von US-Außenminister Marco Rubio zur Münchner Sicherheitskonferenz hat sich aufgrund eines Flugzeug-Problems verzögert.
Rubios Maschine habe wegen eines mechanischen Problems umkehren müssen, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag mit. Wie ein begleitender Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wendete die Maschine abrupt.
- Trump: "Hochrangiges" Treffen zwischen USA und Russland angekündigt
- Trump will Russland wieder in die G-7-Runde aufnehmen
- Mexiko will Google wegen "Golf von Amerika" verklagen
Die Sprecherin des Außenministeriums, Tammy Bruce, bestätigte, dass das Flugzeug zum Militärstützpunkt Andrews Air Force Base außerhalb Washingtons zurückgekehrt sei. Weiter sagte sie, der Minister beabsichtige, "seine Reise nach Deutschland und in den Nahen Osten mit einem anderen Flugzeug fortzusetzen". Mechanische Probleme treten bei Reisen von führenden US-Diplomaten öfter auf. Zur Flotte des Außenministeriums gehören viele ältere Maschinen.
Rubio sollte bei der am Freitag beginnenden Konferenz unter anderen den ukrainischen Präsidenten Selenskyj treffen. Danach sollte er nach Israel, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterreisen, um die zuletzt auf der Kippe stehende Geisel-Freilassung und die Waffenruhe im von der islamistischen Hamas beherrschten Gazastreifen zu besprechen.
Rubio gespannt auf Vorschläge der arabischen Staaten
Der Außenminister gehört einer von ihm und Vizepräsident J.D. Vance angeführten Delegation der neuen US-Regierung an, die zu der Konferenz erwartet wird. Vor seinem Abflug sagte Rubio, er sei gespannt auf neue Vorschläge der arabischen Staaten zum Gaza-Vorstoß von Präsident Donald Trump. "Hoffentlich haben sie einen wirklich guten Plan, den sie dem Präsidenten vorlegen können", sagte Rubio am Donnerstag in der Radiosendung der konservativen Moderatoren Clay Travis und Buck Sexton.
Alle diese Länder beteuerten, "wie sehr ihnen die Palästinenser am Herzen" lägen, sagte Rubio. "Aber keines von ihnen will auch nur einen einzigen Palästinenser aufnehmen. Keines von ihnen hat in der Vergangenheit etwas für Gaza getan."
Den arabischen Ländern gefalle zwar der Trump-Plan nicht, dieser sei derzeit aber einzige vorliegende Plan. "Wenn sie also einen besseren Plan haben, ist es jetzt an der Zeit, ihn zu präsentieren."
Trump hatte vorgeschlagen, den Gazastreifen unter US-Kontrolle zu stellen und die mehr als zwei Millionen Einwohner nach Ägypten und Jordanien umzusiedeln. Sowohl Kairo als auch Amman lehnten den Vorschlag entschieden ab.