Leistungssport

Doping: Forscher warnen vor neuer Wunder-Methode

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Neue Doping-Technik entdeckt: Wie die Mitochondrien-Transplantation den Leistungssport revolutionieren könnte.

Sportler könnten schon bald mit einer neuen, bisher nicht trackbaren Methode ihre Leistung deutlich steigern. Die sogenannte Mitochondrien-Transplantation, die eigentlich zur Behandlung von Herzfehlern bei Säuglingen eingesetzt wird, zieht gerade die Aufmerksamkeit etlicher Athleten auf sich. Dabei liegt auf der Hand, dass diese neue Methode den Sport für immer verändern könnte - wenn sie tatsächlich die Leistung über längere Zeiträume hinweg steigert und nicht nachweisbar sein sollte.

Bei Mitochondrien-Transplantationen kommt es zur Entnahme von Gewebe sowie zur Reinigung der Mitochondrien und deren Injektion in das geschädigte Gewebe. Professor James McCully, ein Chirurg aus Boston, vermutet gegenüber Daily Mail, dass diese Technik von einigen Athleten bereits als Dopingmittel missbraucht wird. Er weist darauf hin, dass alle Protokolle dazu öffentlich zugänglich sind und die Durchführung relativ einfach ist. 

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat bereits angekündigt, das Thema genauer zu diskutieren - bisher wurden Mitochondrien-Transplantationen noch nie im Rahmen von Dopingkontrollen untersucht. Experten befürchten sogar, dass die neue Technik das Potenzial hat, bestehende Doping-Methoden zu übertreffen, da sie mit relativ einfacheren Mitteln enorme Effekte erzielen kann.

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