Ein Mann hat in einem Postamt in der japanischen Stadt Warabi mehrere Geiseln genommen.
Der offenbar mit einem Gewehr bewaffnete Täter habe sich mit den Personen in dem Gebäude verschanzt, erklärte die Stadtverwaltung am Dienstag. Zuvor waren in der nahegelegenen Stadt Toda Schüsse gefallen, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Offen war auch, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt.
Die Tageszeitung "Yomiuri" berichtete über Gerüchte, wonach der Geiselnehmer Kerosin bei sich trug. In dem Gebäude hielten sich der Zeitung zufolge zum Zeitpunkt der Geiselnahme etwa zehn Postangestellte auf. Die Polizei rief Anrainer auf, die Umgebung des Postamtes zu verlassen.
Fernsehbilder zeigten den Geiselnehmer in dem Postamt, der offenbar ein Gewehr an einem Gurt um den Nacken trug. Polizisten mit Schutzschilden postierten sich vor dem Gebäude.