Republikaner starten Vorwahlen

Wahlkampfauftakt: Obama beendet Urlaub

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US-Präsident flog an Bord der "Air Force One" aus Hawaii zurück nach Washington.

Nach zehn Tagen Erholung unter Sonne und Palmen hat US-Präsident Barack Obama seinen Weihnachtsurlaub in Hawaii beendet. Gemeinsam mit seiner Familie flog er am Montagabend (Ortszeit) an Bord der Präsidentenmaschine "Air Force One" zurück nach Washington, wie die Nachrichten-Webseite "Politico" berichtete. Am Dienstag gegen 13.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurden die Obamas auf dem nahe der Hauptstadt gelegenen Luftwaffenstützpunkt Andrews erwartet.

2012 wird für Obama ein wichtiges Jahr: Am 6. November stellt er sich für die Demokraten der Wiederwahl. Die Republikaner starten am Dienstag mit der ersten Vorwahl im Bundesstaat Iowa offiziell ihre Suche nach einem Herausforderer.

Umfragen zufolge hat der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney (64), die größten Chancen, als Sieger aus der Serie der mehr als 50 "Primaries" hervorzugehen. Seine schärfsten Konkurrenten sind der frühere Kongresspolitiker Newt Gingrich, der Gouverneur von Texas, Rick Perry, sowie der Kongressabgeordnete Ron Paul. Romney werden auch die besten Chancen gegeben, Obama zu schlagen.

Obama hatte seinen Urlaub wegen eines erbitterten Streits zwischen Republikanern und Demokraten im Kongress um Sozialabgaben später als geplant angetreten. "First Lady" Michelle war mit den Kindern vorausgeflogen. Auf seinem Programm über die Feiertage im Tropenparadies standen Golf spielen und Baden mit den Töchtern Sasha und Malia im warmen Pazifik.
 

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Republikaner suchen Obama-Herausforderer BILDER UND BIOGRAFIEN

Der Ex-Gouverneur von Massachusetts, der 2008 bei den Vorwahlen John McCain unterlag, verfügt über eine prall gefüllte Wahlkampfkasse und eine schlagkräftige Organisation. In Umfragen lag er oft vorne, kam aber nie über 30 Prozent hinaus. Viele Republikaner halten ihn für keinen echten Konservativen, weil er in der Vergangenheit bei Themen wie Abtreibung oder Waffengesetzen eher liberale Ansichten vertreten hat. In Massachusetts zeichnete Romney für ein Gesundheitssystem verantwortlich, das der an der republikanischen Basis verhassten Gesundheitsreform Obamas ähnelt. Dazu kommt der mormonische Glaube des 64-Jährigen, der vor allem evangelikalen Christen nicht geheuer ist.

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