Bei einer Messerattacke in der irischen Hauptstadt Dublin ist am Sonntag eine Person getötet und mehrere verletzt worden.
Ein Mann sei festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Einem Bericht der Zeitung "The Irish Times" zufolge geht die Polizei nicht von einem Terroranschlag aus. Laut dem Außenministerium in Bern handelt es sich sowohl bei einem der Opfer als auch bei dem Festgenommenen um Schweizer.
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Laut "Irish Times" benutzte der Tatverdächtige ein normales Haushaltsmesser. Mindestens ein Opfer sei angegriffen worden, als es in seinem Hauseingang stand, schrieb die Zeitung weiter. Der Angriff ereignete sich laut Polizei am frühen Nachmittag im Dubliner Stadtteil Stoneybatter. Mehrere Orte seien wegen der Ermittlungen abgeriegelt, hieß es. Die Polizei startete zudem einen Zeugenaufruf.
Beide Schweizer sind laut dem Schweizer Außenministerium schweizerisch-irische Doppelstaatsbürger. Die Tat ereignete sich laut "Irish Sunday Mirror" Samstag früh, das Opfer sei erst am Freitag in Irland angekommen. Ein Mann, der mit dem Opfer bekannt gewesen sei, sei noch am Tatort festgenommen worden. Wie eine irische Journalistin schrieb, soll es sich um den Sohn des Opfers handeln.
Laut der Zeitung "Sunday World" war es im Vorfeld der Tat zu einer Auseinandersetzung gekommen. Der Getötete habe offenbar mehrere Stichwunden erlitten. Trotz Reanimierungsmaßnahmen hätten die Rettungskräfte aber nichts mehr für ihn tun können.