Mit Kabelbindern

Randalierender Passagier in Lufthansa-Flieger von Crew gefesselt

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Chaos auf dem Lufthansa-Flug LH 499. Ein Passagier rastete aus, wodurch der Flieger über dem Golf von Mexiko umkehren musste. 

Am Samstag startete die Boeing 747 in Mexiko-Stadt. Das Ziel war Frankfurt/Main. Der eigentlich elfstündige Flug endete ziemlich schnell. Laut einem Sprecher der Lufthansa randalierte schon nach kurzer Zeit in der Luft ein Mann und fing an zu schreien.

Mit Kabelbinder gefesselt

Als noch die Anschnallzeichen eingeschaltet waren, soll der Passagier aufgestanden sein und wiederholt aggressiv Alkohol verlangt haben. Laut Augenzeugenberichten konnte keiner den Mann beruhigen. Die Flugbegleiter fühlten sich bedroht. Ein Lufthansa-Sprecher sagte zu Bild: "Sie fixierten den Mann mit Kabelbindern."

Der randalierende Mann konnte sich befreien. Die Crew schilderte dem Piloten die chaotische Situation. Der Pilot entschied, den Flug abzubrechen und nach Mexiko-Stadt zurückzukehren. Der Sprecher erklärte: "Die Sicherheit der Fluggäste und der Crew an Bord hat in solch einem Fall höchste Priorität."

Grund für Ausraster noch unbekannt

Die Crew versuchte ein zweites Mal, den Mann zu fesseln. Diesmal sogar mit Erfolg. Die Boeing landete nach rund zweieinhalb Stunden in Mexiko-Stadt wieder. Der Passagier wurde der Polizei übergeben. Gegen ihn wird jetzt ermittelt. Der Grund für den Ausraster ist noch unbekannt.

Die 354 anderen Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht und mussten dadurch eine mehrstündige Verspätung verkraften.

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