Studie chinesischer Wissenschafter

Coronavirus: Alter der Betroffenen ist entscheidend

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Covid-19-Analyse der Daten von 191 Patienten: Als Risikofaktor für das Versterben der SARS-CoV-2-Betroffenen wurde das Alter identifiziert.

Höheres Alter, Organversagen im Verlaufe der Erkrankung und Neigung zu Thromboembolien sind offenbar bestimmende Faktoren für die Schwere einer Covid-19-Erkrankung. Das berichten jetzt chinesische Wissenschafter in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet". Die Experten mit Erstautor Fei Zhou von der Abteilung für Pneumologie der chinesischen Akademie der Wissenschaften haben die Daten von 191 Patienten des Jinyintan-Spitals und der Pneumologischen Klinik in Wuhan analysiert. 137 Patienten wurden aus dem Krankenhaus als geheilt entlassen, 54 waren gestorben. Das mediane Alter der Patienten (die Hälfte darunter, die Hälfte darüber) hatte 56 Jahre betragen.

Pro Lebensjahr um 10 Prozent erhöhtes Risiko

Als großer Risikofaktor für das Versterben der SARS-CoV-2-Betroffenen wurde das Alter identifiziert. Pro Lebensjahr steigerte sich die Mortalitätsrate um rund zehn Prozent. Trat im Spital ein Organversagen als Folge der Infektion mit dem Virus auf, bedeutete dies eine um den Faktor 5,65 erhöhte Sterblichkeitsrate. Schließlich zeigten auch die Personen mit erhöhten Blutgerinnungswerten (D-Dimer-Konzentrationen von mehr als einem Mikrogramm pro Liter Blut) ein durchschnittlich um das 18-Fache erhöhtes Risiko für das Ableben im Spital nach Covid-19-Erkrankung. Die überlebenden Patienten wiesen das Virus im Durchschnitt über einen Zeitraum von 20 Tagen hinweg auf. Das konnte aber bis zu 37 Tage dauern. Die Verstorbenen zeigten eine Virusausscheidung bis zum Zeitpunkt des Todes.

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